Auf eine Pommes mit Martin Schmidt

Auf eine Pommes mit...Martin Schmidt - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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Titelbild Video "Auf eine Pommes mit Martin Schmidt"

In Halle trifft Lili Martin Schmidt. Sie sprechen über Martins Auslandspraktika und warum er sich als Erasmus+-Botschafter engagiert. Lili erfährt außerdem, wie junge Menschen mit Erasmus+ ins Ausland gehen können.

 

Szene 1: Lili und Martin treffen und begrüßen sich

Lili: Hi, ich bin Lilli

Martin: Hi, ich bin Martin

Lili: Hast du gut hergefunden?

Martin: Ja, ich hab es auch endlich hergeschafft

Lili: Hast Du Lust auf eine Pommes?

Martin: Klar!

Lili: Lets go!

Szene 2: Die beiden gehen Richtung Imbiss, bestellen dort Pommes und machen den Pommes- Tastetest.

Lili: Stell doch doch kurz vor

Martin: Ich bin Martin Schmidt, bin 26 Jahre alt, gelernter Mechatroniker und studiere mittlerweile im Bachelor.

Lili: Martin, du warst so mit Erasmus + unterwegs, wo warst du da überall?

Martin: 2017 war ich in England und 2019 nochmal in Malta

Lili: Was ist Erasmus+ überhaupt, kannst du es mal kurz erklären?

Martin: Das ist ein Programm der Europäischen Kommission du hast als Auszubildender

sowie als Student finanzielle und organisatorische Möglichkeiten dein Auslandspraktikum auf die Beine zu stellen

Lili:  und was hast du dann da so gemacht? In welcher Firma hast du dann gearbeitet?

Martin: In England habe ich für einen Schaltschrankhersteller gearbeitet und der hatte so eine Art Startup indem er Haustierchip-Lesegeräte entwickelt hat und da habe ich dann über vier Wochen lang Prototyp-Platinen gelötet für diese Lesegeräte

Lili: Und was war so dein Highlight im Ausland?

Martin: Ich würde sagen,  das war dann auf Malta bei den sogenannten Dingli Cliffs, von dieser Klippe kannst du so gefühlt kannst du über die halbe Welt gucken

Lili: Was empfiehlst du so jungen Menschen, die auch mal Erasmus+ mitmachen wollen, wo können Sie sich informieren?

Martin: Also informieren können Sie sich bei ehemaligen Praktikant*innen oder halt

auch ehemaligen Auszubilden, das wäre ein Anlaufpunkt, also einfach der direkte Kontakt zu EuroApprentices in deiner Region, weil wir sind in ganz Deutschland verteilt, in jedem Bundesland und wir informieren gerne jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler. Wir informieren an Berufsschulen, gehen auch an Firmen und die andere Variante wäre dass du dich einfach an Beratungsstellen wendest.

Das könnte z.B auch wirklich die die große Nationale Agentur in Bonn sein.

Lili:  Du hast gerade so EAs genannt. Kannst du das noch mal erläutern was genau ist das?

Martin: Du hast als Schülerin oder als Schüler, als Auszubildender die Möglichkeit, nachdem du im Ausland warst mit Erasmus+ dich als EuroApprentice zu engagieren und dann bist du sozusagen ehrenamtliche Erasmus+ Botschafterin. Es nutzen halt immer noch viel zu wenig und mir selber hat mein Praktikum so viel gebracht und deswegen stehe ich halt auch dafür ein und bin seit vielen Jahren jetzt schon ehrenamtlicher Botschafter für dieses Projekt.

Lili: Wenn jemand zu dir kommt und fragt ja warum soll ich mein Praktikum in Ausland machen?

Martin: Zu der Person würde ich sagen, dass sie auf jeden Fall diese mega gute Chance nutzen, soll sich fachlich und sozial weiterzubilden, europäische Werte zu teilen und auch kennenzulernen, vor allem das zu nutzen, ist halt für uns gesellschaftlich auch immer mehr durch aktuelle Themen wichtig.

Szene 3: Martin richtet seinen Blick nun direkt in die Kamera.

Und mein Statement an euch ist dass wir alle unbedingt zur Europawahl gehen

müssen. Eure Stimme zählt!